Titel: Ich will doch keinen kleinen Bruder!
Autor*innen: Nat Amoore und Nathaniel Eckstrom
Gebundene Ausgabe
40 Seiten
15,00 Euro (D)
Erschienen am 29.07.26
Empfohlen ab 3 Jahren
Bilderbuch
cbj Verlag
ISBN: 978-3-570-18374-8
Klappentext
Ich will keinen kleinen Bruder! Der nervt total! Was ich auch versuche, um ihn loszuwerden - er kommt immer wieder zurück. Und dann tut er plötzlich etwas ziemlich Nützliches. Vielleicht ist es doch nicht so doof, einen Bruder zu haben?
Meine Meinung
In dem Buch "Ich will doch keinen kleinen Bruder!" geht es um einen Jungen, der einen kleinen Bruder bekommt. Anfangs wird gezeigt, was der Junge alles für sich allein hat und was er in Zukunft nun teilen muss: Mama und Papa, Opa, der nach Keksen riecht, Wilson, Piepsi und Bruno Bär.Auf humorvolle Art und Weise versucht der Junge seinen kleinen Bruder loszuwerden, indem er ihn mit der Post nach Frankreich schickt, im Zoo aussetzt und auf den Mond schießt. Aber sein kleiner Bruder kommt immer wieder und niemand versteht, dass der Junge keinen Bruder möchte.
Als sein Lieblingskuschelbär Bruno verschwunden ist, macht sich der Junge auf die Suche, um Bruno wiederzufinden. Er sucht überall, in jeder Ecke. Bis plötzlich sein kleiner Bruder mit dem Kuschelbären bruno auftaucht. Ab diesem Zeitpunkt überdenkt der Junge seine Aktion, seinen kleinen Bruder loszuwerden und versucht nicht weiter, ihn loszuwerden.
"Ich will doch keinen kleinen Bruder!" ist ein lustiges, aber dennoch wichtiges Bilderbuch über die Sorge, dass man selbst nicht mehr im Mittelpunkt bei den Eltern steht, weil plötzlich ein neues Kind da ist und man nicht mehr die ganze Aufmerksamkeit bekommt, die man gewohnt ist. Geschwister verändern vieles und das merken schon die Kleinsten.
An sich hat mir die Geschichte rund um das Loswerden des Bruders gut gefallen, trotzdem fand ich es manchmal etwas in die Länge gezogen, was das betrifft. Und das Ende kam mir leider auch etwas zu aprupt vor, da eine einzige Suchaktion nach Bruno plötzlich das Loswerden des kleinen Bruders in Luft auflöste.
Mir hat in dem Buch gefehlt, dass vermittelt wird, dass trotz eines kleinen Bruders der große Junge von Mama und Papa weiterhin genauso geliebt wird und seine Aufmerksamkeit bekommt. Es ging nur um das Loswerden des kleinen Bruders, das fand ich etwas schade.
Trotzdem ist es eine lustige, humorvolle Geschichte über Geschwisterliebe, Veränderung und das Teilen der Eltern oder Gegenstände mit Geschwistern.
Meine Bewertung
⭐️⭐️⭐️⭐️ 4/5

















